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Keine Erhöhung der Großhandelszuschläge für Fertigarzneimittel 08.08.2009
Kategorien: Allgemein, Industrie/ Pharma | Kommentare: 0Sehr überraschend wurde im Rahmen der jüngsten Arzneimittelgesetz-Novelle doch keine Neugestaltung der Großhandelsspanne vorgenommen. Damit bleibt es bei den Zuschlägen, die seit 01.04.2007 gelten. Damit hat der Bundesverband des pharmazeutischen Großhandels (Phagro) seine Forderung, einen höheren Zuschlag für niedrigpreisige Präparate zu erhalten, nicht erreicht. Verantwortlich dafür ist nach Auffassung politischer Beobachter das Gesundheitsministerium. Diesem ist es offensichtlich ein Dorn im Auge, dass die gesetzlichen Krankenversicherungen von den auf dieser Handelsstufe noch möglichen Einkaufsvorteilen und Rabatten nicht profitieren. Der pharmazeutische Großhandel stellt die flächendeckende Vollversorgung aller Apotheken deutschlandweit mit Arzneimitteln sicher. Nach der Bundestagswahl im September wird Phagro sicherlich einen neuen Anlauf starten, um die Interessen seiner Mitglieder durchzusetzen.
Isabel Wildfeuer
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